Fehler in den Bänden 1 bis 16
Hinkelsteine stammen aus anderer Epoche -
Allgemein
| Nun gut, das dürfte
wohl jedem klar sein und wird nur der Vollständigkeit halber
hier aufgezählt. Interessant ist, dass in Band
V "Die goldene Sichel" ein Hünengrab
vorkommt, das eben geschichtlich gesehen zu den Hinkelsteinen passt. |
Der Amboss von Automatix - Allgemein
| Der Amboss von Automatix
gleicht einem heutigen ganz modernen. Die Gallier hatten aber nur
einfache rechteckige. In Band I
"Asterix der Gallier" ist allerdings
ein authentischer Amboss zu sehen. |
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Fehlkonstruktion Kessel - Allgemein
Der alte Kessel |
In früheren Alben
wies der auf der ersten Seite oder auch anderswo zu sehende Kessel
von Miraculix einen Fehler auf. Entweder war er falsch gezeichnet
oder von Automatix falsch gebaut. Genauer gesagt war die Öse
des Henkels nicht korrekt. Man konnte diesen Henkel nicht benutzen.
Ab Band XIV "Asterix in Spanien"
sind alle Kessel richtig dargestellt. |
Der neue Kessel |
Unterhosen - Allgemein
Unterhosen gibt es
erst seit dem 18. Jahrhundert. Es sei allerdings gesagt, dass die
gezeigten dafür meistens sehr schön geblümt sind. |
Falscher Dienstgrad - Allgemein
Ein Zenturio ist ein
Hauptmann der Fußsoldaten der Legion. Dessen Stellvertreter
nennt man Optio. Doch oft taucht anstelle der korrekten Bezeichnung
Optio der Dienstgrad 'Dekurion' auf. Doch das ist ein Führer
einer Reitereinheit. |
Majestix' Ärmel - Band I "Asterix
der Gallier"
Als der falsche Gallier
bei Majestix vorstellig wird, sieht man, dass Majestix ein ärmelloses
Oberteil trägt. Das Bündchen am Handgelenk beweist aber,
dass dies nicht so geplant war, es sich also um einen Kolorierungsfehler
handelt. |
Piratenflagge - Band II "Asterix
und Kleopatra" u.a.
| Die Schiffe, welche
die Piraten benutzen, sind meist mit der schwarzen Piratenflagge,
dem Jolly Roger, gekennzeichnet,
wie es sich für Piraten gehört. Allerdings wurde der "klassiche"
schwarze Jolly Roger erstmals 1700 am Mast des Piraten Emmanuel
Wynne gesichtet. Die Piraten der früheren Zeit benutzten entweder
gar keine oder rote Piratenflaggen. Die Farbe Rot symbolisiert Blut,
Feuer, Hölle, Gnadenlosigkeit und sollte den Eindruck erwecken,
die Flagge sei in Blut getaucht. Abbildungen mit schwarzem Jolly
Roger sind also historischer Unfug. |
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Ägyptische Bauwerke - Band II "Asterix
und Kleopatra"
WIDDERALLEE
In nebenstehendem Bild verschmelzen die Eigenschaften verschiedener
Bauwerke. Die Widderallee gibt es tatsächlich in Luxor, und
zwar vor dem Karnaktempel. Die Obelisken gibt es vor dem Luxortempel
in Luxor, einer davon steht heute in Paris. Das Eingangstor sieht
eher griechisch/römisch aus: sehr schmal, hoch und mit zwei
Bildregistern.
AUSFÜHRLICH
(Javascript erforderlich)
GROSSE PYRAMIDE
Es gibt zwar mehrere Gänge, von einem Labyrinth, in dem man
sich verirren kann, kann jedoch keine Rede sein.
SPHINX
Diese wurde erst viele Jahrhunderte später vollständig
ausgegraben.
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Paris - Band III "Asterix als Gladiator"
| Plaintcontrix erzählt
von seinem Traum, eines Tages ein römisches Restaurant in Paris
eröffnen zu wollen. Richtig wäre natürlich die Bezeichnung
Lutetia. |
Strohballen - Band IV "Der Kampf der Häuptlinge"
| Es wird erzählt,
welche Rolle Strohballen bei einem Kampf zwischen zwei gleichstarken
Häuptlingen spielen, was ungemein witzig ist. Maschinen, die
Stroh zu Strohballen pressen, gibt es aber erst seit Mitte des 20.
Jahrhunderts. |
Professor Bernix - Band IV "Der Kampf
der Häuptlinge"
Beim Besuch des römischen
Gesandten in Serum lernen wir den Leiter der 'Schule für lebende
Sprachen', Professor Bernix, kennen. Da es sich um eine Karikatur
von M.D. Berlitz handelt (hier
mehr dazu), müsste der gallische Lehrer eigentlich
Berlix heißen. |
Falsches Seitenformat - Band V "Die goldene
Sichel"
| Ab Seite 36 - im Sichelversteck
hat Obelix gerade Stupidix am Kragen - wechselt Uderzo aus Versehen
das Seitenformat ins 'Stripformat' , sodass von dort an immer breite
Zwischenzeilen zu sehen sind. |
Toulouse nicht am Mittelmeer - Band VI
"Tour de France"
Asterix
erstellt eine Übersicht über den Reiseverlauf. Auf
dem Bildausschnitt von unten: Tolosa
(Toulouse), Aginum (Agen) und Burdigala
(Bordeaux). Auch wenn das natürlich nur eine grobe Übersicht
sein kann, ist es falsch, Toulouse ans Mittelmeer zu legen, wo es
doch gut 150km davon entfernt ist. |
Gaius Bistdus/Obtus mit der Wunderdiät -
Band VI "Tour de France" / Band III "Asterix als Gladiator"
| Nach Abschluss der
Wette bittet Obelix darum, in Rom Gaius Bistdus zu grüßen
( "Das ist ein Freund von mir!"). Der Asterix-Fan fragt sich
da natürlich, wer dieser geheimnisvolle Gaius Bistdus ist,
allerdings vergeblich. Es ist eine Person, die wir alle kennen,
dessen Namen vom Übersetzer in diesem Album aber anders übersetzt
wurde als bei seinem ersten Erscheinen. Anhand der Originalnamen
läßt sich die Identität klären: Gaius Bistdus
ist niemand anderes als unser Freund Gaius Obtus, Trainer der Gladiatoren.
Ihn lernten die Gallier bei ihrem ersten Rombesuch kennen (III
"Asterix als Gladiator").
Gaius Bistdus umhüllt noch ein Geheimnis:
Vormals recht beleibt, wird er von Asterix und Obelix so genervt,
dass er Gewicht verliert. Dies ist offensichtlich und wird sogar
im Text erwähnt. Merkwürdig ist dann allerdings, dass
er bei den Spielen wieder seinen vorherigen Körperumfang hat. |
Etikettenschwindel - Band VI "Tour de
France"

Die Etiketten der Amphoren
im Weingeschäft in Durocortum sind weiß und haben einen
roten Strich von links unten nach rechts oben. Auch die
Amphore, die Asterix als Waffe benutzt ('Herb'), hat so ein Etikett.
Im nächsten Bild verläuft der rote Streifen dann aber
von rechts unten nach links oben. |
Farbe Druidensäcke - Band VII
"Asterix und die Goten"
Als die Gallier
Spürnix treffen, kann man sehen, dass der Sack von Miraculix,
den Obelix trägt, gelb ist, der von Spürnix dunkel.
Kurz darauf möchte Miraculix etwas aus seinem Sack nehmen,
greift aber in den grünen. Spürnix holt die Eselkräuter
aus seinem Sack, der jetzt aber gelb ist. |
Grenze zu Germanien - Band VII "Asterix
und die Goten"
Sowohl die Reise
der Goten als auch ihrer Verfolger führt von Gallien bis
tief ins Land der Goten, ohne dass ein Fluss überschritten
wird. Die Grenze zwischen dem römischen Reich und Germanien
führt mitten durch Waldgebiet.
Vergessen wurde hier der Rhein, der tatsächlich die Grenze
darstellte. |
Falsche Anzahl Goten - Band VII "Asterix
und die Goten"
Die
Goten sind inklusive Chef zu fünft. Doch schauen wir uns das
Bild an, auf dem sie aus dem Gebüsch heraus den Wettkampf beobachten:
Dort ist Rhetorik von fünf Augenpaaren umgeben! |
Vollmond oder Neumond? - Band VII "Asterix
und die Goten"
Der Übersetzer
Holperik macht widersprüchliche Angaben über den Zeitpunkt
der Demonstration der Zauberkräfte des Druiden Miraculix.
Gegenüber seinem Chef Cholerik lügt er, es wäre
bei Vollmond. Gegenüber Obelix sagt er, es wäre bei
Neumond. Möglicherweise hat ihn aber auch die schlagbereite
Faust von Obelix verwirrt! |
Kerkerschloss - Band VII "Asterix und die
Goten"
 Die
Verriegelung der Türe im gotischen Kerker wird plötzlich
anders gezeichnet.
Das ändert allerdings nichts "am Tag der offenen Tür"
für die Gallier! |
Kartoffeln - Band VII "Asterix und die Goten",
Band VIII "Asterix bei den Briten",
Band XXIV "Asterix bei den Belgiern

Hier sehen wir, wie
Asterix Kartoffeln schält. Kartoffeln stammen ursprünglich
aus Südamerika und wurden im 16. Jahrhundert in Europa eingeführt.
Als Lebensmittel wurden sie gar erst seit dem 18. Jahrhundert
genutzt.
Trotzdem ist es witzig, dass in Band
XXIV der belgische Häuptling
Stellartoix kurz davor war, Pommes zu erfinden, als er die Idee
hat, Kartoffeln zu frittieren. Weit vorher, in Band
VII, gibt es beim Druiden Spürnix
(rechts) sogar schon Pommes, die er zum Beweis der Wirkungsweise
eines Zaubertrankes mit bloßen Händen aus dem heißen
Fett holt.
In einem späteren Band gibt es noch Mal Kartoffeln, siehe
hier.
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Schubkarren - Band VII "Asterix und die
Goten"
Dieses
Gerät sieht man bei der Begegnung mit dem zukünftigen
General Elektrik. Schubkarren gibt es genau wie die Kartoffeln aber
erst seit dem 18. Jahrhundert. |
Linksverkehr in Britannien nicht überall -
Band VIII "Asterix bei den Briten"
| Eine schöne Anspielung
wird auf den Linksverkehr in Großbritannien gemacht, indem
schon die Pferdegespanne und Ochsenkarren auf der linken Straßenseite
fahren, was Asterix zuerst überrascht. Das Bild mit dem roten
Omnibus-Bus zeigt dann allerdings fälschlicherweise Rechtsverkehr. |
Beschriftung der Weinfässer - Band
VIII "Asterix bei den Briten"
Um den Wirt später bestrafen zu
können, falls der Zaubertrank unter seinen Weinfässern
gefunden wird, beschriften die Römer die Fässer mit
dem Namen des Wirts. Im Gasthaus "Zur gallischen Amphore"
werden wir Zeuge dieses Vorgangs. Dort schreibt ein Dekurio 'Relax'
auf die beschlagnahmten Fässer, und zwar auf
den Deckel. Im Keller des Palastes sieht man zuerst eine
Aufschrift auf den Fässern (aber nicht auf dem Deckel)
und kurz darauf, als sich die Relax-Fässer auf dem Wagen
befinden, ist von einer Beschriftung dann wieder nichts
zu sehen.
In neueren Auflagen ist dieser Fehler teilweise behoben.

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"Gutemiene"- Band XI"Asterix und
der Arvernerschild"
| In
diesem Band kommt der Name der Häuptlingsfrau viermal vor,
jedesmal in der Schreibweise "Gutemiene". In allen darauf
folgenden Bänden heisst sie jedoch "Gutemine". |
Audaces fortuna juvat! - Band XI"Asterix
und der Arvernerschild"
| Im
Lateinischen gibt es kein "j", richtig wäre "iuvat"
gewesen. Weder Autor noch Übersetzer sei hier ein Vorwurf
gemacht, es liegt möglicherweise auch an Firlefanzus' schlechter
Aussprache. |
Sänfte - Band XI"Asterix und der Arvernerschild"
| Firlefanzus' zerstörte
Sänfte wird unterschiedlich dargestellt. Auf einem Bild ist
nur das Dach etwas abgehoben und Teile der Seitenverkleidung sind
kaputt. Im anderen Bild fehlt der komplette Vorderteil. Aber möglicherweise
wurde dieser ja vor der Weiterreise entfernt. Der grün-weiße
Mäander allerdings hat sich auch verändert. |
Hausmitteilungssystem - Band XI"Asterix
und der Arvernerschild"
| Im Schreibtisch von
Keuchhustus sind die Löcher des Hausmitteilungssystems unterschiedlich
gezeichnet, mal mit vier Reihen, mal mit deren fünfe. |
Umsatzkurve - Band XI"Asterix und der Arvernerschild"
An der Wand in Keuchhustus' Büro
ist eine Tafel mit einer Umsatzkurve zu sehen. Im zweiten Bild
hängt sie allerdings etwas tiefer, sie verdeckt den Mäander.
Die Kurve selbst hat auch einen anderen Verlauf.
Auf den gleichen Bildern ist noch
ein Fehler: Schaut man aus dem Fenster sieht man Häuser,
im anderen Bild jedoch nicht.
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Statue statt Fenster - Band XI"Asterix und
der Arvernerschild"
Diese beiden Ausschnitte
zeigen genau die gleiche Stelle, doch es gibt jeweils etwas
anderes zu sehen. Auch die Beschaffenheit der Säulen ist
unterschiedlich.

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Hochsprung - Band XII "Asterix bei den Olympischen
Spielen"
Hochsprung
gehörte in der Antike nicht zu den Olympischen Disziplinen.
Die Gewichte in der Hand des römischen Athleten wurden von
Weitspringern benutzt. Man kann dem sportlichen Römer hier
aber nicht vorwerfen, die Spielregeln nicht verstanden zu haben,
da man später auch einen Hellenen Gleiches tun sieht. |
Griechische Buchstaben - Band XII "Asterix
bei den Olympischen Spielen"
Spricht
jemand griechisch, wird dies durch eine besondere Darstellung
der Schrift in den Sprechblasen dargestellt. Im rechts gezeigten
Fall steckt jedoch ein Fehler. Im ersten "euch"
sieht das 'U' nicht aus wie ein 'V'. Etwas weiter unten ist
es richtig. |
Anno 52 - Band XII "Asterix bei den Olympischen
Spielen"
| In
seiner olympischen Begeisterung erinnert Methusalix an den Sieg
von Gergovia im Jahr 52 v. Chr.:
"Ha! Genauso war's anno 52, Jungs!".
Sehr witzig, eine Zeitrechnung zu benutzen, deren Bezugsperson
erst gut 50 Jahre später geboren und die selber erst Jahrhunderte
später eingeführt wurde. |
Zieleinlauf - Band XII "Asterix bei
den Olympischen Spielen"
| Seit
dem Kampf zwischen Holperik und Cholerik in 'Asterix
und die Goten' wissen wir, dass alle, die das
Druidengebräu intus haben, gleich stark sind. Das gilt
sogar für den Dorfältesten Methusalix bei den Ausscheidungskämpfen
für die Spiele. Später laufen auch die römischen
Athleten aus diesem Grunde alle gleichzeitg ins Ziel ein.
Doch hier stimmt etwas nicht: Das Rennen findet nicht auf
einer Geraden statt, sondern geht über 24 Runden. Dies
kann man aus den Entfernungsangaben schließen, ausserdem
wird noch gesagt, dass Asterix überrundet wird. Da beim
Start alle nebeneinander stehen, gibt es aber keinen Kurvenausgleich,
sodass die Läufer auf den äusseren Bahnen einen
längeren Weg zurücklegen müssen und somit nicht
zeitgleich ins Ziel kommen sollten. |
Siegerpodest - Band XII "Asterix bei den
Olympischen Spielen"
| Es wurde nur der
Erstplatzierte ausgezeichnet, zweite und dritte Sieger kannte
man bei den antiken Spielen nicht, genauso wenig wie rote Kissen.
Übrigens ging es den Athleten damals nicht nur um den Ruhm
oder die Ehre, wie es gerne dargestellt wird. Dem Sieger winkten
oft hohe Goldbeträge und politische Ämter, etwa ein
Sitz im Stadtrat. |
Transparentbeschriftung - Band XIII "Asterix
und der Kupferkessel"
| Das Transparent
des Viehhändlers verkündet, dass es bei ihm "Wildschweine"
zu kaufen gibt. Auf späteren Bildern sieht man aber anstelle
dieses Wortes Reste des Originaltextes (ANTIBIOTIX
- SANGLIERS). |
Fehlende Übersetzung von 'MEA
REQUIES' - Band XV"Streit um
Asterix"
| Diesen
Fehler gibt es nur in der Werkausgabe
des Bandes. Dort wurde vergessen, auf der ersten Seite das Schild
"MEA REQUIES" in der dafür vorgesehenen Blase
zu übersetzen. |
Aussehen der Berater ändert sich - Band
XV"Streit um Asterix"
| Die
Geschichte beginnt mit einer Zusammenkunft Cäsars und dessen
Berater. Schaut man sich diese Berater und deren Aussehen genauer
an, fällt auf, dass da etwas nicht stimmt, und zwar in dem
Bild, in dem der Vorschlag gemacht wird, Zwietracht zu säen
(Bild 7). Der ältere Mann im Vordergrund mit der orangefarbenen
Toga hat plötzlich weißes Haar und eine Glatze, die
Männer im Hintergrund sehen auch anders aus als vorher. |
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